Entspannung - (k)eine Kunst (Die Countdown-Methode)

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Zora
07.10.2004

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Um also Schwingungen gezielt selbst auszulösen, empfiehlt Monroe ein klares Vorgehen. Im ersten Schritt soll der Übende beginnen, die körperliche Entspannung oder Tiefentspannung zu üben. Hierfür eignen sich besonders Phasen alltäglicher Müdigkeit und Erschöpfung. Man legt sich also bequem hin und geht beispielsweise in Gedanken die einzelnen Muskelpartien des gesamten Körpers durch, spannt seine Muskelpartien kurz je einzeln in der Reihenfolge der Gedanken an und lockert sie danach wieder, um die durchgegangenen Bereiche bewusst entspannt zurückzulassen.

Bei dieser Technik spannt man die Muskeln kurz an, um jeden Bereich des Körpers kurz in den Fokus seiner bewussten Aufmerksamkeit zu bringen. Nach dem Lockern, wenn man das Bewusstsein dem nächsten Bereich zuwendet, verbleiben die bereits durchgegangenen Bereiche entspannter, als wenn man einfach einschläft. Diese Technik kann man ebenso gut vom Kopf bis zu den Füßen durchgehen wie entgegengesetzt. Auch die gedankliche Verknüpfung mit einer Art Countdown als Entspannungshilfe eignet sich gut.

Bei der Countdown-Methode werden vorher zehn Körperbereiche definiert, in ab- oder aufsteigender Reihenfolge. Während der Entspannungsübung wird dann gedanklich ganz langsam von eins bis zehn oder umgekehrt gezählt und mit jeder Zahl kommt ein weiterer entspannter Bereich zum gesamten Entspannungszustand hinzu.

Als Beispiel für zehn Bereiche mag folgende Liste ausreichen:

1) Kiefer, Gesicht, Stirn 2) Kopf insgesamt

3) Nacken, Schultern 4) beide Arme

5) beide Hände, alle Finger 6) Oberer Rücken, Oberkörper, Lungen, Herz

7) Unterer Rücken, Unterleib 8) Gesäß, Hüften

9) Beine, abwärts bis Knöchel 10) beide Füße

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