Verschiedene Voraussetzungen erfordern unterschiedliches Vorgehen
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Bei der Bündelung der Gedanken sind zwei verschiedene Systeme zu unterscheiden: Die Menschen, die sich in ihrer Phantasie eher Worte, Sätze, Melodien und Geräusche vorstellen können, gehören zum so genannten „auditiven“ Typ und sollten auch bei der Anvisierung ihrer geistigen Ziele die auditiven Kanäle ihrer Wahrnehmung und ihres Vorstellungsvermögens nutzen. Menschen, die sich Situationen einfacher bildlich ins Gedächtnis rufen können, die sich Pläne in Bildform und Ablauf vorstellen, haben eine „visuelle“ Phantasie und sollten dem entsprechend ihre Zielvorstellungen anschaulich gestalten. Mit der Zeit und durch wachsende Erfahrung erweitert sich die Phantasie ohnehin früher oder später um den fehlenden oder schwächeren Kanal. Menschen, die ihre Vorstellungskraft von Natur aus auf beiden Kanälen nutzen, sind vielleicht ein wenig im Vorteil, weil sie von Anfang an ihre Ziele visuell vorbereiten und zusätzlich mit ausgewählten Wortfolgen ihr Unterbewusstsein sanft lenken können. Aber auch diese Menschen werden bald eine Verbesserung ihrer Vorstellungskraft und Erinnerungsfähigkeit bemerken. Bei vielen regelmäßig Übenden erweitert sich die Phantasie und Erinnerung auch recht rasch um die anderen Sinne und Geruch, Geschmack und Tastsinn kommen dem Vorstellungsvermögen wie selbstverständlich früher oder später hinzu. |
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