Robert A. Monroe - Kurzbiographie (2)
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Monroe war bereits kurz davor, die Versuchsreihen einzustellen, weil er bezweifelte, dass Entspannungstonbänder zu einem ernstzunehmenden Umsatzfaktor werden könnten. An dieser Stelle kam ihm der Zufall zu Hilfe und die Ablösung des zweiten Körpers vom physischen Leib fand ganz spontan statt. Daraufhin benutzte Monroe seine folgenden Bänder, um den neuen Zustand erneut hervorzurufen. Er selbst nennt sich äußerst neugierig und bezeichnet seine Neugier als wichtigsten Antrieb für derart ungewöhnliche Forschungen. Die Neugier war mehr Antrieb für Robert „Bob“ Monroe, als alle Zweifel seiner Umwelt an ihm oder Selbstzweifel ihn hätten bremsen oder aufhalten können. Da Monroe sowohl Psychiater als auch Mediziner zu Freunden hatte, suchte er diese zunächst verschwiegen auf, um sich Rat zu holen und eine Krankheit als Ursache der Außerkörperlichkeit auszuschließen. Obwohl er sich keinem Glaubenssystem verpflichtet fühlte, nahm auch Monroe zuerst an, dass wenn sich sein Bewusstsein, oder seine Seele außerhalb seines Körpers befand, er entweder bereits gestorben oder doch wenigstens unerwartet todkrank sein müsse. Anfangs fühlte sich Monroe recht einsam mit seiner zweifelhaften Gabe, doch in späteren Jahren verstand er seine Begabung als richtungsweisend für die ganze Menschheit und setzte seinen Publikationen verschiedene Ziele. In seinem ersten Buch „Der Mann mit den zwei Leben“ sagt er noch, es würde ihm ausreichen, nur einen einzigen Menschen zu erreichen, um mitteilen zu können, dass niemand mit dieser Gabe alleine sei. Er wollte wenigstens einen Andere vor falscher Be- oder Verurteilung durch die Umwelt, die kein Verständnis aufbringt, schützen. Monroes erstem Buch folgte unerwartet großes positives Feedback vieler Menschen mit ähnlichen Erfahrungen, die tatsächlich aus Angst nie über ihre Erlebnisse gesprochen hatten. In den folgenden Büchern wuchs Monroes Zielsetzung dann weiter, bis er an einer Art „Berufung“ nicht mehr zweifelte. Seine Hauptaufgabe sah er darin, der ganzen Menschheit bei der Weiterentwicklung zu helfen, denn er wusste intuitiv, dass es keine Zukunft in Wissenschafts-bereichen geben könnte, wenn alle Forschung nur auf materieller Ebene und mit technischen Mitteln stattfinden würde. |
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