Robert A. Monroe - Kurzbiographie (3)
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Monroe setzte voraus, dass in ferner Zukunft jeder Mensch selbstverständlich über die selbe Fähigkeit verfügen würde, die er selbst hatte. Auch war er der Überzeugung, dass die Fähigkeit zur Astralreise ebenso zum Menschheitserbe gehörte wie Schlaf und Traum. Er nahm an, dass die Menschen unserer heutigen westlichen Welt jene Fähigkeiten im Laufe der Jahrhunderte oder Jahrtausende einfach nur verlernt hatten. Yogis und tibetischen Mönchen wird beispielsweise als Begleiterscheinung ihrer Vergeistlichung durch Meditation solche Fähigkeiten allgemein zuerkannt. Im weiteren Verlauf seiner Forschungen begann Monroe dann, Übungen zu kreieren, die jede Interessierte Versuchsperson mittels gezielter Entspannungstechniken in die Lage versetzen sollten, eigene Astralreisen herbeizuführen und bewusst zu steuern. Er setzte auch zunehmend technische Mittel ein, um dieses selbstgesetzte Ziel zu erreichen. Durch seine Veröffentlichungen fand er auch Freiwillige, die sich für seine Theorien interessierten. Die Versuche fanden zunächst im kleinen Rahmen statt, führten aber in späteren Jahren zur Gründung von „The Monroe Institute“. An diesem Institut wurden Testpersonen in kleinen abgedunkelten Kammern mit EEG-Elektroden versehen und lauschten dann den fortgeschrittenen Versionen der Tonbänder, während ihre Gehirnschwingungen als Reaktion auf die eingespielten Geräusche und Aussagen mit dem EEG dokumentiert wurde. Das Monroe Institute ist heute, nach Monroes Tod im März 1995, noch immer eine Forschungseinrichtung, die weiterhin die leidenschaftlichen Ziele ihres Gründers konsequent verfolgt. Das Institut verkauft weltweit Tonträger, die mit der patentierten „Hemi-Sync“-Technologie den Anwendern auf einfachste Weise ermöglichen, sich tief zu entspannen, ihr Wohlbefinden deutlich zu verbessern, lernfähiger zu werden usw. Hemi-Sync steht als Abkürzung für Hemisphären-Synchronisation. Im englischen Sprachraum werden die beiden Gehirnhälften als Hemisphären (Halbkugeln) bezeichnet und die Synchronisation ihrer unterschiedlichen Funktionen führt gewöhnlich zu allgemein gesteigerter Leistungsfähigkeit. |
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