Pionier im Paradox: Robert Monroe

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Zora
07.10.2004

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Robert A. Monroe weist in seinen drei Büchern immer wieder darauf hin, dass unsere gültige Vorstellung vom nur-physischen Raum-Zeit-Universum eher einer Illusion gleichkommt, als tatsächliche Zusammenhänge erklären zu können oder gar Sinn und Zweck hinreichend verständlich zu machen. Er nennt das ganze „bekannte“ Universum daher auch lediglich Z.R.I. (Zeit-Raum-Illusion).

Damit ist gemeint, dass z.B. die subjektive Erfahrung vom Erleben eines persönlichen Zeit(ab)laufs als Wachstum, Lernphase und Abschied oder wie auch immer sich diese chronologische Reihenfolge für den Einzelnen darstellen mag, gänzlich durcheinander geraten kann, wenn man plötzlich in die glückliche oder missliche Lage kommt, sich selbst während einer astralen (Zeit-)Reise in einer früheren Inkarnation zu begegnen.

Noch deutlicher wird diese Auffassung, wenn man sich vorstellt, sich selbst in der gegenwärtigen Inkarnation in einem anderen Lebensalter astral zu begegnen. Gleiches gilt natürlich für räumliche Differenzen oder das Erkennen etwaiger gleichzeitiger Mehrfachinkarnation.

Nach der Erkenntnis seines Astralen Fortbestehens unabhängig vom stofflichen Körper und der Bekanntschaft mit der Summe seiner eigenen irdischen und nicht-irdischen Erfahrungen (von manchen Anschauungssystemen auch "Hohes Selbst" genannt) besteht natürlich für den Reisenden kein Zweifel mehr an der Frage nach Re-Inkarnation (wörtlich: Wieder-Ver-Fleischlichung).

Nach der ersten einschlägigen Erfahrung gestaltet sich das Leben fast jeden Astralwanderers recht schnell so, dass die verbleibenden Jahrzehnte mit völlig neuem Daseinszweck ausgefüllt werden. Diese Menschen bereiten sich, noch im „Hier“ wohnend schon auf ihr Leben im nichtphysischen „Dort“ vor und beginnen, ihre persönlichen Zielorte bereits lange vor ihrem Übergang zu gestalten. (Siehe u.a. Monroe´s Werk: „Über die Schwelle des Irdischen hinaus“)

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