Sylvan Muldoon - "Die Aussendung des Astralkörpers"

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Zora
07.10.2004

be Schlaf

Einer der ersten Autoren, die das Thema Astralreisen unabhängig von mystisch-okkulter Arbeit betrachteten, war Sylvan Muldoon. Er vertrat die Auffassung, die Ablösung der "Seele" vom Leib fände allnächtlich im Schlaf bei jedem Menschen statt und diene auch der Wiederaufladung seelischer Ressourcen. Dieser Meinung schlossen sich später fast alle weiteren Autoren an. Manche Wissenschaftler gelangten sogar zu der Ansicht, dass der natürliche Schlaf mehr diesem geistig-psychischen Wiederaufladevorgang diene, als nur der rein körperlichen Regeneration.

In seinem Werk „Die Aussendung des Astralkörpers“ schreibt Muldoon, während einer Phase körperlicher Schwäche habe er des öfteren festgestellt, dass er seinen im Bett schlafenden Körper von außen betrachten konnte. Sein Ich-Bewusstsein befand sich dabei in einer Art energetischem Double seines Körpers.

Muldoon macht auch genaue Angaben zum Weg dieses „Energieleibes“ aus dem Körper heraus. Seine Skizzen des zurückgelegten Weges sind weit verbreitet. Als er nach seinen außerkörperlichen Erfahrungen jeweils wieder in seinem physischen Körper erwachte, fiel ihm auf, dass sich sein körperliches Wohlbefinden um so deutlicher gesteigert hatte, je weiter vom fleischlichen Körper entfernt sich sein energetischer Leib aufhielt.

Außerdem bemerkte Muldoon, dass es für sein denkendes und schlussfolgerndes Bewusstsein offensichtlich mehrere verschiedene Aufenthaltsmöglichkeiten gab - entweder in seinem physischen d.h. stofflichen Körper oder im Astralkörper.

Nach zahlreichen Beobachtungen und Versuchen stellte Muldoon fest, dass er sein Ego wahl-weise vom physischen zum astralen Körper transferieren konnte und sogar in beiden Körpern zugleich einigermaßen handlungsfähig war. Er konnte zudem den Ablösungsvorgang in einen dritten (und später noch weitere) Körper hinein vollziehen.

Muldoon suchte nach themenbezogener Literatur und wurde zunächst nur auf okkultem Gebiet fündig. Mystiker und Okkultisten aller Jahrhunderte bezeichneten unter Verweisen auf Geheim-haltungspflichten ähnliche Vorgänge, wie sie Muldoon begegnet waren, als Astrale Praktiken oder Ätherkörper-Aussendung.

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