Den Schwingungszustand gezielt selbst herbeiführen
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Eine ungefähre Vorstellung von den selbsterzeugten Schwingungen in schwächerer Form kann man bekommen, indem man an den Schauer denkt, der sich gelegentlich über den Rücken ausbreitet, wenn man von einer Wahrnehmung oder Erinnerung zutiefst emotional angerührt wird, z.B. bei sehr ansprechender Musik. Dieses Kribbeln ist daher auch als „mystischer Schauer“ bekannt. Man erlebt ihn auch gelegentlich, wenn man das Gefühl hat, bald werde irgend etwas Großes und Wichtiges geschehen, jedoch ohne diese Gefühle näher analysieren zu können. Manche Menschen können sich das Kribbeln auch von Natur aus per Willensimpuls über den Rücken „jagen“, indem sie einfach gezielt daran denken. Diese Fähigkeit im hypnagogen oder hypnopomben Zustand angewandt, kann den Schwingungszustand erfolgreich induzieren. Monroe empfiehlt, nach vollständigem Hineinziehen der beginnenden Schwingung in den Kopf, diese Schwingungsgefühle mental zur Ausbreitung zu animieren. Der gedachte Wunsch sollte genügen. Die Schwingung wird dann allmählich oder schubartig stärker und bisweilen ändert sich auch die Frequenz, bis im besten Fall ein Wärmegefühl zurückbleibt. Mit der vorhandenen Schwingung wird anschließend im Körper weitergearbeitet. Das hochfrequente Gefühl wird wieder per Gedankenimpuls vom Kopf bis in die Füße gelenkt und danach wieder zurückgezogen. Der Verlauf vom Kopf in die Füße und zurück soll etwa zehn Sekunden dauern, fünf für abwärts, weitere fünf für aufwärts. Der gesamte Vorgang wird wiederholt, bis die Schwingung entweder vergeht oder bis sie den ganzen Körper umfasst und dieser sich inmitten der stabilen Frequenz befindet. Vergeht sie, kann man erneut eine Schwingung von dem Punkt über dem Kopf nach unten ziehen. Stabilisiert sich die Schwingung jedoch, kann man mit den Ablösungsversuchen beginnen. |
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