Tod und todesähnliche Zustände, Nah-Tod-Erfahrungen

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Zora
07.10.2004

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Die meisten Menschen können sich nur im Rahmen ihres Glaubenssystems vorstellen, dass ihre Seele außerhalb ihres Körpers zu existieren vermag, nämlich nach dem Tod. Diese Idee wird jedoch oft bezweifelt, verdrängt oder ist von immenser Angst begleitet, wenn man gezwungen ist, sich damit auseinander zu setzen.

In der Literatur finden sich auch reichlich Berichte über so genannte Nah-Tod-Erfahrungen, englisch Near-Death-Experiences (NDE). Hier wird von Personen berichtet, die wegen einer Krankheit oder in Folge eines Unfalles bereits klinisch tot waren, deren Lebensfunktionen sich aber anschließend wieder normalisierten. Viele dieser Menschen gaben übereinstimmend an, dass ihr Bewusstsein sich bereits außerhalb ihres Körpers befand.

In ihrem Werk „Interviews mit Sterbenden“ veröffentlichte Elisabeth Kübler-Ross ihre Aufzeichnungen, die sie an den Sterbebetten zahlreicher todkranker Patienten gesammelt hat. Der größte Teil der Sterbenden berichtete von einem Gefühl der Heimkehr sowie von völliger Freiheit von Angst in den letzten Stadien vor dem Übergang. Oft sahen die „Heimkehrenden“ geliebte Personen wieder, die lange vor ihnen gegangen waren. Diese Nahestehenden, so wurde übereinstimmend berichtet, seien gekommen, um die Seele nach dem Abschied von der Erde „mitzunehmen“ oder „nach Hause zu geleiten“ bzw. „in den Himmel zu führen“.

Auch Robert Monroes Bücher enthalten Berichte seiner astralen Besuche in nicht-materiellen Bereichen am Rande des Planetenbewusstseins, die er unter anderem den unterschiedlichen irdischen Glaubenssystemen zuordnet. Die Seelen soeben verstorbener Personen werden nach Monroe in diese Territorien begleitet, bzw. von dort „abgeholt“.

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