Besucherwelt - Erfahrungsberichte

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Zora
07.10.2004

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"Draußen" - Ein authentischer Erlebnisbericht:

Der Morgen begann wie gewöhnlich. Ich schreckte verschlafen hoch und hörte meine Tochter schreien. Sie hatte Hunger. Eine Windel und ein Fläschchen später schlief sie dann wieder selig ein. Ich war wach. Was nun? Ich rauchte noch eine Zigarette und entschied, mich wieder hinzulegen um etwas zu lesen. Nach einer Weile wurde ich allerdings sehr müde und hatte große Probleme die Augen weiter offen zu halten.

Ich gelangte in einen tief entspannten Zustand. Einige Male wehrte ich mich noch dagegen. Dann ließ ich alles geschehen. Es stellte sich dann schnell der Zustand ein, wo ich meinen Körper nicht mehr bewegen konnte. Ich hatte Angst, doch ließ es geschehen. Das Gefühl, das mich erfüllte erinnert mich an ein Aufgeben aller Kontrolle, an ein Geschehen-lassen und an ein in-etwas-hinein-stürzen, das man nicht kennt. Es stellte sich dann ein Kribbeln ein, das sich wie pure Energie anfühlte, auf der ich lag.

Plötzlich wurde ich aufgerichtet. Es kann auch sein, dass es mein eigener Impuls war. Mein gesamtes wahrnehmendes Ich saß nun auf dem Bett. Am Anfang hatte ich ein paar Probleme damit, richtig deutlich zu sehen. Dies ließ aber gleich darauf nach.

Ich saß einen Moment auf meinem Hochbett, bevor ich durch es durch hindurch nach unten sank. Etwas hatte sich verändert. Ich konnte durch Materie schweben. Ich freute mich unbändig darüber, denn genau diesen Zustand hatte ich mit all meinen Übungen angestrebt. Plötzlich hörte ich meine Tochter schreien, die ihr Bett genau unter dem Hochbett hat. Mir kam der Gedanke, das sie vielleicht Angst vor mir (in diesem momentanen Zustand) hat.

Ich stellte mir vor, wie ich wieder nach oben durch das Hochbett schwebte. Dieses geschah augenblicklich. Als ich wieder auf dem Bett saß, kamen mir Gedanken von Monstern und Dämonen. Mir fiel zum Glück ein Satz von Jay Arjan ein. Er sagte mir einmal, dass es viel mehr benötigte als nur flüchtiger Gedanken, um auf die niederen Astralebenen zu gelangen. Da ich dort nicht hin will, beruhigte mich dieser Satz. Die Gedanken waren aus meinem Bewusstsein verschwunden und lösten keine weiteren Ängste aus.

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