Mind Machines und EEG (2)
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1946 fand Grey Walter heraus, dass die in EEG-Kurven enthaltenen Informationen um vieles erweitert werden konnten, wenn man das Gehirn rhythmischen Reizen aussetzt, insbesondere den Flimmerreizen eines Scheinwerfers. Anfangs hatte man bei Experimenten dieser Art einen Lichtstrahl zwischen den Speichen eines drehenden Rades durchfallen lassen. Als verbesserte Version wurde ein elektronisches Stroboskop eingesetzt, das verlässlichere Werte ergab. Wie erwartet, kam es dazu, dass jeder Lichtblitz im Gehirn eine charakteristische elektrische Reaktion hervorrief. Mit dieser Technik erhoffte man sich mehr über die Funktionsweise des Gehirns zu erfahren, sowie einen Schlüssel bei einigen Krankheiten in der Hand zu halten. Walter fand damals heraus, dass Flimmerreize und Gehirnwellen sehr genau aufeinander abgestimmt (synchronisiert) werden müssen, um wirksam zu sein. Diese Gehirnwellensynchronisation wurde später durch Robert Monroe unter dem Begriff Frequenz-Folge-Reaktion bekannt. Das bedeutet, dass die Gehirnwellen, solange die Frequenzen des Lichts ähnlich den Frequenzen des Gehirns sind, die Tendenz haben, innerhalb einiger Minuten dem gegebenen Reiz nachzufolgen. Da das Gehirn nicht nur eine, sondern mehrere Frequenzen produziert, erzielt die Induktion einer multiplen Frequenzfolge bessere Ergebnisse. Genau dieses Prinzip (Frequenz-Folge-Reaktion) machen sich Mind Machines zunutze. Diese auch Photostimulation genannte Methode war in den Anfängen ein Zylinder mit Löchern, der sich um eine Lichtquelle herum drehte und ein stroboskopisches Flackern auf die geschlossenen Augenlider des Benutzers warf. Wer kennt nicht die Wirkung, die ein minutenlanges Starren ins Lagerfeuer bewirkt? Die ständig wechselnden Lichter regen zu Visionen und zum Gedankenfluss an. Mit Mind Machines können ganz gezielt die verschiedenen Gehirnwellen für jeweils unterschiedliche Zwecke angeregt werden. |
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