Mind Machine - Geschichtliches

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Zora
07.10.2004

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Die Idee, Computer zur Bewusstseinsveränderung zu benutzen ist älter als der PC selbst. Joseph Weisenbaum (Professor am MIT in den 60er Jahren) entwickelte ein Programm namens „Eliza“. Dieses Programm lief noch auf riesigen Mainframecomputern, wie sie heute nur noch selten existieren. „Eliza“ imitierte einen Psychotherapeuten, in dem sie das wiederholte, was der Benutzer zu ihr sagte und ab und zu Fragen einwarf. Eigentlich war dieses Programm als Scherz gedacht, doch unterhielten sich manche Leute mehrere Stunden mit ihm. Ein paar fanden es sogar nützlicher als ihren echten Therapeuten.

Als die PCs langsam verbreiteter wurden, entwickelte die Firma Human Edge ein Programm namens „Mind Prober“. Dieses Programm wurde für damalige Verhältnisse unglaublich oft verkauft. „Mind Prober“ war im Prinzip nichts weiter als ein einfaches Programm, dem ein Persönlichkeitstest (MMPI) zugrunde lag. Diese Art von Test wird normalerweise z.B. bei der Einschulung oder ähnlichem verwendet, um nach kurzer Zeit eine Aussage über die Persönlichkeit der getesteten Person machen zu können. Psychometrik ist die Grundlage eines jeden solcher Tests. Anhand der Ergebnisse kann man die getestete Person zu Gruppen zuordnen. Diese uralten Psychologieprogramme faszinierten eine Menge von Leuten und gingen in die Geschichte als Mindware ein.

Die andere große Entwicklung, die zu den Mind Machines führte, ist das Biofeedback. Biofeedback wurde durch Professor Joe Kamiya begründet, der herausfand, dass das Gehirn aktiv Prozesse im Körper steuern konnte, von denen man bisher dachte, dass sie nur vom Unterbewusstsein gesteuert wurden. Durch das Feedback (Signal) über unbewusste Körper- und Gehirnfunktionen konnte man nun lernen, sein Empfinden und seine Gedanken gezielt zu steuern.

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