Bewusst träumen - der luzide Traum (3)
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Eine Mischform zwischen Außerkörperlichkeit und Traum gehört noch an diese Stelle: das so genannte „falsche Erwachen“. Hierbei handelt es sich um ein Traumerlebnis, in dem man träumt, den Tag mehr oder weniger gewohnheitsgemäß zu beginnen, nur um dann an einer bestimmten Stelle festzustellen, dass „etwas nicht stimmt“. Beispielsweise steht man auf, schaut auf eine Uhr und bemerkt, dass die abgelesene Zeit nicht in den „normalen“ Tagesplan passt. Oder man betätigt einen Lichtschalter aber die Helligkeit im Zimmer verändert sich nicht oder zu langsam (inadäquat). Nun haben ja Träume häufig die Eigenschaft, sich nicht direkt als Traum zu erkennen zu geben. Das Unterbewusstsein erzählt dem Bewusstsein (als Zuschauer) eine Geschichte, von der das Bewusstsein zumindest während des Ablaufs anzunehmen und zu glauben hat, die Erlebnisse fänden tatsächlich, willensgemäß und unabänderlich statt. Einerseits verheimlicht unser Unbewusstes auf diese Weise vieles, steuert uns und schließt unser bewusstes Ich von der Mitwirkung aus. Andererseits genügt oft eine Veränderung der Anschauungen und eine entsprechende Willensbekundung im Fokus bewusster Gedanken, um jedwede Unterstützung durch das Unterbewusstsein zu erhalten. |
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