Bewusst träumen - der luzide Traum (4)
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Manchmal besteht die Unterstützung der Bemühungen durch das Unterbewusstsein auch „nur“ aus deutlicher werdenden Träumen und Traumerinnerungen oder verständlicher symbolisierten Schwierigkeiten, Hindernissen und Problemen in unseren Trauminhalten. Die Traumbilder stellen meistens längerfristige Lebensbahnen dar, die im Alltag wegen ihrer umfassenden Bedeutung gewohnheitsmäßig in der Betrachtung vernachlässigt werden. Sei es, weil zu umfangreich oder zu komplex für die andauernde Berücksichtigung oder weil für zu simpel befunden, um überhaupt mit einkalkuliert zu werden, wenn das wache Ego plant. Die Bedeutsamkeit solcher Tipps aus dem „Off“ kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Für eine sich ständig verbessernde Erinnerungsfähigkeit empfiehlt sich das Anlegen eines Traumtagebuches, das direkt neben dem Schlafplatz zusammen mit einem guten Stift bei einer Lampe platziert werden sollte. Wenn diese Hinweise nämlich zu oft oder zu lange im Leben gewohnheitsmäßig vergessen oder besser gesagt verdrängt werden, kommt es auch vor, dass Menschen nach einiger Zeit überzeugt sind überhaupt nicht zu träumen, nur weil die Verdrängungsmaschinerie ihres Unterbewussten nicht mehr zulässt, dass nächtliche Verarbeitungsautomatismen irgend einen Platz in der täglichen Erinnerung bekommen. Aber auch solche Menschen können zu einem reichhaltigen, farbigen und befriedigenden Traum-„Schatz“ zurückfinden, indem sie sich tagsüber mit dem Thema und den innewohnenden unbegrenzten Möglichkeiten auseinandersetzen und wieder beginnen, sensibel, feinfühlig und hellhörig im wahrsten Sinne dieser Worte auf ihre nächtlichen Gefühlsregungen zu achten. |
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